An alle die sie kennen: Alles klar, dann ist ja alles gesagt. An alle die sie nicht kennen: LESEN!
Die Energie AG.
Ja.
Was ist das eigentlich genau?
Sind das ein paar Spinner, die zwei Stunden pro Woche verschwenden, um in Excel rumzuhängen und langweilige Statistiken auszuwerten?
Im Wesentlichen: Genau das!
Aber wer ist das eigentlich? Und warum machen die das? Hat Greenpeace jetzt auch noch die Schule übernommen? Ist jetzt alles verloren? Alles kleine Aktivisten, die Terroranschläge aus dem Lichtschalter der Einrichtung verüben, und die Türen mit 5. Klässlern isolieren?
Och nein, so weit gehen wir eigentlich nicht.
„Wir“ sind eigentlich nur ein par gebeutelte 7- 11 Klässler deren Anführer Herr Asendorf ist, welcher uns regelmäßig animiert, die AG doch etwas populärer zu machen. Dieser Bitte wird hiermit Folge geleistet, und ich gehe auch noch darüber hinaus, indem ich unsere finsteren Machenschaften ein wenig transparent mache.
Oder das zumindest versuche. Meistens blicke ich da selbst nicht mehr ganz durch.
Das Hauptthema der Arbeitsgemeinschaft besteht darin, unsere Welt ein bisschen schöner zu machen. Das ist dann direkt auch der Grund für die endlosen Tabellen und Wärmemessungen, die wir so gerne unternehmen.
Denn der Klimawandel ist zwar breitgekaut wie kaum ein anderes Thema, (außer vielleicht Rassenfeindlichkeit) aber wie bei allem ist es doch so: Ja, ja, viel Geschwafel und hinterher doch nichts getan.
Das wollten wir ändern, getreu dem Motto: Anfangen anzufangen. So sitzen wir alle brav Donnerstag in der 8. und 9. Stunde im PC Raum bzw. dem Physikraum und überlegen uns Überlegungen, Klimaschutz etwas größer rauszubringen, die Resignation gerade der älteren Schüler, die sich „zu cool“ (was gar nicht schlecht wäre) dafür sind, oder „zu viel“ zu tun haben, zu unterbrechen und ein Gefolge für unsere Sache zu finden.
Man kann sich jetzt abwenden und sich sagen, dass einen das einen Scheiß interessiert, oder man kann sich sagen, dass einen das vielleicht zu interessieren hat.
Wir haben schließlich keine zweite Welt im Keller.
Aber was tut man eigentlich für Klimaschutz an unserer Schule?
Tatsache ist, dass es vor „uns“ keine ähnliche Aktion gab, wir alle sozusagen Pioniere sind in dieser Sache. Vorteil ist, dass wir umso mehr Geld bekommen. Und was fangen wir mit dem Geld an, dass wir vom Landkreis und von der Regierung bekommen haben, an?
Dafür haben wir unseren Herrn Asendorf.
Unser kleiner Computer-Freak surft dann im Internet und sucht die günstigsten oder eher preiswertesten Angebote verschiedenster Foltergeräte, genannt Luxmesser, Wärmemesser und Ähnliches (solltet ihr mal so einen kleinen schwarzen USB-Stick an der Wand entdecken, macht es anders als unsere Raumpflegerinnen und lasst ihn hängen, sonst habt ihr einen ganz bösen Lehrer hinter euch stehen) Manchmal bauen wir auch Miniaturhäuser, die wir verschieden isolieren, um zu demonstrieren, was alles Energie spart und so unserer Umwelt hilft. Auch an unterschiedlichen „Wettbewerben“ wird teilgenommen, bei denen es auch sehr lustige Fragebögen zu beantworten gibt.
Ich gebe zu, dass klingt jetzt sehr Greenpeace mäßig, aber wer Asi kennt, weiß dass es das auf keinen Fall ist.
Denn man sollte es bei allem Humor, den er uns und den wir ihm (bei mir auf entnervende Art) entgegenbringen, nicht außer Acht lassen, warum wir das machen.
Ich werde euch jetzt nicht mir Fakten bewerfen, die ich ohnehin nicht habe, weil ich viel zu faul bin, mir diese zu besorgen, aber ihr alle wisst, wie es um unsere Freunde auf den Polkappen geht und keiner will so richtig, das Köln bald am Meer liegt.
Ich mein, man kann ja was gegen die Niederlande haben, aber das sind quasi eure Nachbarn, d.h. wenn Niederlande futsch ist, braucht die Nordseeküste bald wohl auch 8 Meter höhere Dämme.
Das kann eigentlich nicht in dem gesellschaftlichen Interesse liegen, oooder????
Wieder mal lange Rede kurzer Sinn: SETZT EUCH FÜR KLIMASCHUTZ EIN, LEUTE!!!!
Es ist praktisch betrachtet so einfach, das man sich an den Kopf fasst, was die Menschen so alles machen: Wenn du den PC aus hast, dann STECK ihn auch aus! Wenn du aus dem Zimmer gehst, mach verdammt noch mal das Licht AUS!!!!
Alles so Kleinigkeiten, die unsere Welt beeinflussen können.
Mach einfach mal während des Zähneputzens das Wasser aus, und wie meine Eltern sagen, „Dusch kurz und bündig“
Es sind die Kleinigkeiten, die die Zukunft beeinflussen und das Weitdenken oder auch das nicht Denken der Jugend von heute zeigen.
Eins steht fest: Wir müssen uns ändern, von alleine wird das nichts.
Also: Nicht von der Seite gehen und sich fragen was ich für eine nervige Tante bloß bin, sondern mal wirklich nachdenken, was man eigentlich den Tag über macht.
Ganz liebe Grüße, eure Greenpeace- Lieblings Oma
(Wenn einer Fragen hat, oder Sonstiges: Herr Asendorf hat immer ein Ohr offen, manchmal auch zwei. Sehr leicht erkennbar an der Frisur und dem Gang)
Ich habe in drei Seiten drei Mal das Wort Greenpeace verwendet. Rekord!
Naja Mewes
Samstag, 18. April 2009
Montag, 17. November 2008
Neue Essens-Regelung: Nimmt man uns als nächstes das Pausenbrot weg?

Seit einiger Zeit gilt an unserer Schule die auf dem Bild zu lesende Regelung. (Aufgrund der unaussprechlichen Aussage der Regel verzichte ich darauf diese auch noch auszuschreiben.) Die offizielle Begründung der Schule lautet, dass man das Müll-Problem bekämpfen wolle. Doch nach Meinung einiger Schüler dient diese Regel nur dazu, die Mensa nicht als totalen Fehlschlag gelten zu lassen. Mit dieser Regel soll nämlich die Position eines bestimmten Geschäfts, das sich mit dem Verkauf von Dönern und Pizzen beschäftigt, geschwächt werden. Dabei ist zu bedenken, dass es dieses Problem gar nicht geben würde, würde die Mensa öfters Essen kochen, das den Schülern auch wirklich schmeckt! Zum Müll: Spinnen wir den Faden einmal weiter. Was würde passieren, wenn sich über die Schule eine Müll-Lawine in Form von Butterbrot-Papier ergießen würde. Die logische Konsequenz wäre, dass die Schule den Schülern dann auch noch die Pausenbrote verbietet. Hoffen wir, dass dieser Fall nicht eintritt.
anonym
Mittwoch, 29. Oktober 2008
"Das Gedicht"
Das Gedicht aus der Sicht
Seines Dichters zu sehen
Das ist für die meisten
Noch nicht zu verstehen
Sie denken an Themen
Die jeder versteht
Doch woll'n nicht erkennen
Was Dichter bewegt
Sie sollten beginnen
Es jetzt zu versteh'n
Und das Gedicht aus der Sicht
Seines Dichters zu seh'n
von Julia Bach
Seines Dichters zu sehen
Das ist für die meisten
Noch nicht zu verstehen
Sie denken an Themen
Die jeder versteht
Doch woll'n nicht erkennen
Was Dichter bewegt
Sie sollten beginnen
Es jetzt zu versteh'n
Und das Gedicht aus der Sicht
Seines Dichters zu seh'n
von Julia Bach
Samstag, 19. Juli 2008
Der Wunschbaum
Es war einst ein armer, einfacher Mann, der während einer Wanderung müde wurde und unter einem Baum rast machte. Es war ein Wunschbaum der einem augenblicklich jeden Wunsch und Gedanken erfüllt.Nach einigen Stunden erwachte der Mann, sich räkelnd und streckend. "Wie schön würde es sein", dachte er, "wenn ich nicht mehr allein wäre, sondern eine schöne, junge Frau hätte". Kaum hatte er sich diesen Wunsch gedacht, stand eine wunderschöne Frau vor ihm, die ihn verliebt anblickte.
Der arme Mann konnte sein Glück kaum fassen. "Wie schön müsste es sein, mit diesem bezaubernden Wesen ein gemeinsames Haus sein Eigen nennen zu können." Und schon saß er mit seiner Frau in einem kleinem Anwesen, das direkt neben dem Baum erschienen war.
"Ach wie schön wäre es, wenn ich jetzt noch Geld hätte". Kaum gedacht, hatte er plötzlich Geld wie heu, er wusste erst nicht wohin damit.
Doch nun beschlichen ihn mehr und mehr misstrauische Gedanken: "Wieso habe ich so viel Glück?", "Warum passiert das ausgerechnet mir?", "Sicherlich muss ich dieses Glück mit meiner Gesundheit bezahlen."
Kaum besetzten diese Gedanken seinen Geist und er wurde sehr krank. Nun steigerte er sich richtig in seine Fantisien. "Jetzt da ich krank bin, wird es sicherlich nicht lange dauern, dann wird mich meine Frau verlassen", dachte er. Und wenige Augenblicke später packte sie ihre Sachen und ging.
"Nun habe ich nur noch mein Haus und mein Geld. Wenn das so weiter geht werd ich das auch noch verlieren und noch weniger besitzen als vorher. Kaum gedacht, saß er wieder neben dem Baum - ohne Haus, ohne Geld, ohne alles.
"Bei all dem Unglück, das ich magisch anziehe, muss ich bestimmt bald sterben", waren seine letzten Gedanken...
Montag, 14. Juli 2008
Die Geschichte vom Schultheiß Hoppe
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf der Schultheiß Hoppe. Er war ein großer Griesgram und besonders über das Wetter konnte er sich aufregen. Mal war es ihm zu kalt, mal zu heiß. Dann regnete es ihm wieder zu viel, dann wieder zu wenig. Nach einiger Zeit wurde es sogar Gott zu bunt mit seiner Nörgelei. Deshalb sprach er zum Schultheiß und sagte ihm, dass er in Zukunft das Wetter selber bestimmen könne. Der Schultheiß dachte, dass es ja nicht so schwierig sein könne das Wetter gut zu gestalten. So ließ er es manchmal regnen, dann ließ er wieder die Sonne scheinen. Die Leute freuten sich, dass das Wetter so abwechslungsreich sei und lobten ihn, zumal durch die Abwechslung das Korn schnell wuchs. Als dann die Erntezeit kam stürzten sich alle Leute im Dorf begeistert auf die hoch gewachsenen Pflanzen. Doch als sie die Ähren öffneten, war kein Korn darin. Denn damit sich die Pflanzen gegenseitig entwickeln können, ist Wind von Nöten und den hatte der Schultheiß Hoppe vergessen. Die Leute zürnten und jagten ihn aus dem Dorf. Dann krochen sie unglücklich zu Gott und fragten ihn, ob er das Wetter wieder bestimmen könne.anonym
Donnerstag, 12. Juni 2008
Geschichte: Die mysteriöse Gestalt
Es war an einem Frühlingsabend. Dichter Nebel lag in den Straßen der kleinen Stadt Wittmund. Peter war bei einem Freund zu Besuch gewesen und gerade auf dem Heimweg. Er konnte ja nicht ahnen, was dieser Abend noch für eine schaurige Überraschung für ihn bereithalten würde. Als er mit seinem Fahrrad die Hälfte des Weges hinter sich hatte, drehte er seinen Kopf um und sah eine, durch den Nebel verzerrte Gestalt. Als er sich wenig später noch einmal umdrehte, sah er die selbe unheimliche Gestalt. Sie ging auf dem Gehweg entlang, langsam, aber doch so schnell das sie das Rad und Peter nicht aus den Augen verlor. Peter dachte bei sich: „Wer ist das? Warum verfolgt er mich? Will er mich vielleicht umbringen? “ Lauter Fragen die sich Peter nicht Beantworten konnte. Peter meinte zu fühlen, wie sich die Gestalt immer schneller bewegte. Auf einmal gab es einen ohrenbetäubenden Krach. Ein Gegenstand knallte auf den Boden, Glas klirrte beim Zerbrechen. Peter lief vor Angst ein Schauer nach dem Anderen über dem Rücken. Er dachte, gleich reist ihn die Gestalt vom Fahrrad und bringt ihn um. Sein Herz raste, fast hatte die Gestalt ihn eingeholt. Er fuhr so schnell er konnte. Sein Tacho zeigte schon über 40 km/h an. In Windeseile kam er zu Hause an. Er warf sein Fahrrad in eine Ecke des Gartens und wollte nur noch so schnell wie möglich ins Haus. Gerade als er die Türklinke herunterdrücken wollte, hatte die Gestalt ihn eingeholt. Sie riss ihn von der Türklinke weg, warf ihn ins Gras und... leckte ihm erst einmal gründlich das Gesicht ab. Es war nur ein streunender Hund, der mit ihm spielen wollte. Der ohrenbetäubende Krach wurde ausgelöst, so erfuhr Peter es am nächsten Tag, als der Hund gegen eine Mülltonne gelaufen war und diese gegen eine dort abgestellte Scheibe gefallen war. Und am Ende gab es für Peter doch noch eine freudige Überraschung. Seine Eltern hatten ihm nämlich Karten für ein Konzert seiner Lieblingsband besorgt.Anonym
Lyrik- Ecke: Bildhafte Sprache - Haiku aus der G9a

Stille von außen
zwingt hören ins Innere
leise Sinne flehn
(Malte)
Frost über dem Land
Blumen schauen schon hervor
Der Frühling ist da
(Inga)
es regnet leise
schimmernde Perlen fließen
keiner ist allein
(Dana)
Sonne und Regen
zauberten am Himmel
den Regenbogen
(Quyen)
Das Haiku entwickelte sich im 16. Jahrhundert in Japan.
Ein Haiku besteht aus drei Versen, von denen der erste 5 Silben, der zweite 7 Silben und der dritte Vers wieder 5 Silben hat.
zwingt hören ins Innere
leise Sinne flehn
(Malte)
Frost über dem Land
Blumen schauen schon hervor
Der Frühling ist da
(Inga)
es regnet leise
schimmernde Perlen fließen
keiner ist allein
(Dana)
Sonne und Regen
zauberten am Himmel
den Regenbogen
(Quyen)
Das Haiku entwickelte sich im 16. Jahrhundert in Japan.
Ein Haiku besteht aus drei Versen, von denen der erste 5 Silben, der zweite 7 Silben und der dritte Vers wieder 5 Silben hat.
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